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Sonntag, 16 Oktober 2016 09:27

Teil 729: Sure Luqman (Das byzantinische Reich) Verse (17- 19)

Teil 729: Sure Luqman (Das byzantinische Reich) Verse (17- 19)
Wir stellen drei weitere Verse aus der Sure Luqman, Sure 31, vor. Der erste ist der Vers 17 dieser Sure:

(31: 17- 19)



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?O mein Sohn, verrichte das Gebet, gebiete das Rechte und halt vom Verwerflichen ab und ertrage standhaft, was dich (an H?rten) trifft. Gewiss, dies geh?rt zur Entschlossenheit (in der Handhabung) der Angelegenheiten."(31: 17)

Im letzten Teil haben wir bereits Ratschl?ge des Luqman an seinen Sohn genannt. Nachdem LuqmanHauptprinzipien des Glaubens hervorgehoben hat, nennt er laut Vers 17 wichtige Angelegenheiten des Gott-Dienens und Aufgaben gegenüber der Gesellschaft. Er empfiehlt seinem Sohn, dass er Gott dienen soll, nachdem er sich zu Seiner Einheit bekannt hat. Er soll Gott in Form des Gebetsrituals preisen und anflehen, denn dieser Gebetsdienst verbindet ihn mit Gott und st?rkt seine überzeugung.

Allerdings reicht die Verrichtung des Ritualgebets alleine noch nicht aus. Niemand soll nur an sich selber denken, sondern er soll auch die anderen zu würdigen Taten aufrufen, damit sich das Gute in der Gesellschaft verbreitet. Au?erdem soll er sich gegen das Schlechte stellen und nicht zulassen, dass die Sünde in der Gesellschaft zur Gewohnheit wird. Es ist klar, dass das Engagement in der Gesellschaft und dieBemühung um Verbreitung des Guten und Verhinderung der Verbreitung des Schlechten, nicht immer leicht sind. Denn sündige Menschen werden in jeder m?glichen Form sich gegen das Recht und Rechtschaffene auflehnen. Aber die Gl?ubigen dürfen nicht aufgeben, wenn sie auf solche Schwierigkeiten sto?en. Sie müssen festen Schrittes auf dem Weg Gottes bleiben damit ihre Anstrengungen zu einem Ergebnis führen.

Wir sehen:

Erstens: Ein fester Wille zur Erreichung des g?ttlichen Zieles geh?rt zum Glauben an Gott, und ohne ihn führt keine Anstrengung zu einem Ergebnis.

Zweitens: Es geh?rt zu den elterlichen Pflichten, ihr Kind zur Verrichtung des t?glichen Ritualgebets aufzurufen.

Drittens: Wir müssen unsere Kinder so erziehen, dass sie eine Verantwortung gegenüber gesellschaftlichen Fragen verspüren und es ihnen nicht gleichgültig ist, ob in der Gesellschaft sch?ne oder h?ssliche Taten vorkommen.

Im Vers 18 der Sure 31 hei?t es:



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?Und zeige den Menschen nicht geringsch?tzig die Wange und gehe nicht übermütig auf der Erde einher, denn Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist." (31: 18)


In diesem Vers weist Luqman, der Weise, auf einige Beispiele für h?ssliches Verhalten hin und r?t seinem Sohn davon ab.
Hochmut und Stolz gehen darauf zurück, dass der Mensch sich für etwas Besseres als andere h?lt. Viele Verhaltensweisen in der Gesellschaft haben mit Hochmut zu tun. Der Vers 18 verweist auf zwei Verhalten, in der sich Hochmütigkeit ?u?ert, n?mlich andere nicht zu beachten oder sie herabzusetzen.
Es gibt Leute, die sich auf diese Weise zu verhalten beginnen, sobald sie an Ansehen gelangen oder an Reichtum und Macht und denken, sie st?nden nun dadurch über den anderen.

Luqman weist aber auch auf den Gang des Menschen hin. Einige vergessen die Bescheidenheit und stolzieren so arrogant einher, als w?ren alle ihre Untertanen und müssten sich vor ihnen kleinmachen.


Wir sehen:

Erstens: Der Rat des weisen Luqman beinhaltet, dass sein Sohn anderen gegenüber freundlich und bescheiden bleiben muss. Indem Gott im Koran an diesen Rat des Luqman erinnert, h?lt er in Wahrheit alle Menschen zur Freundlichkeit und Bescheidenheit an.

Zweitens: Die Eltern sollen ihre Kinder schon früh, wenn sie noch Heranwachsende sind, auf eine Weise erziehen, dass sie niemals an moralischen Schw?chen wie Hochmütigkeit erkranken.

Wir wollen uns noch den Vers 19 der Sure 31 anschauen:



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?Halte das rechte Ma? in deinem Gang und d?mpfe deine Stimme, denn die widerw?rtigste der Stimmen ist wahrlich die Stimme der Esel."?(31: 19)


Nachdem Luqman seinem Sohn empfohlen hat, sich nicht hochmütig zu verhalten, legt er ihm ans Herz in seinem Gang Ma? zu halten. Mit Gang kann auch sein Lebensstil gemeint sein. Der Mensch soll weder übertreiben noch untertreiben, weder zu schnell noch zu langsam gehen und handeln, sondern ausgeglichen. Auch beim Sprechen soll er Ma? halten. Er soll nicht zu leise sprechen, dass die anderen ihn nicht verstehen noch unangenehm laut. Er soll nicht denken, dass die anderen sich freuen und ihm zuh?ren, wenn er m?glichst laut spricht.

Luqman zieht den Vergleich zu der Stimme des Esels, die keiner mag, weil sie unsch?n ist und die normale Lautst?rke übersteigt.


Wir k?nnen uns merken:

Erstens: Die Eltern sollen ihren Kindern gute Sitten für ihr Verhalten in der Gesellschaft und dafür beibringen, wie sie sich bewegen und wie sie sprechen sollen.

Zweitens: Eine der Empfehlungen, die Gott auf diese und ?hnliche Weise in Seinem Heiligen Buch an die Menschen richtet lautet, sich von Unter- und übertreibung fernzuhalten und in allem den Weg der Mitte zu w?hlen.

Drittens: Gott tadelt es wenn jemand schreit. Wir müssen unsere Stimme d?mpfen, sollten nicht grundlos schreien und uns eine milde und ruhige Sprechweise angew?hnen.

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