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Montag, 07 Oktober 2013 08:10

Grundlagen der Hadsch wurden schon vom Propheten Ibrahim festgelegt/ Seit frühesten?Zeiten

Grundlagen der Hadsch wurden schon vom Propheten Ibrahim festgelegt/ Seit frühesten?Zeiten
Die Hadsch, die Pilgerfahrt zum Hause Allahs nach -Mekka, findet an verschiedenen Stellen im Qur’an umfangreiche -Erw?hnung: ?Und als Wir für Abraham die St?tte des Hauses bestimmten (sprachen Wir): ‘Setze Mir nichts zur Seite und halte Mein Haus rein für die (es) Umkreisenden, -Betenden und Sich-Niederwerfenden.
Und rufe die Menschen zur Pilgerfahrt auf.’ Sie werden zu Fu? und auf jedem mageren --Kamel aus allen fernen Gegenden zu dir kommen, auf dass sie allerlei Vorteile -wahr-nehmen und w?hrend einer bestimmten Anzahl von Tagen des Namens Allahs für das gedenken m?gen, was Er -ihnen an Vieh gegeben hat. Darum esset davon und speist den Notleidenden, den -Bedürftigen. Dann sollen sie ihre pers?nliche Reinigung vollziehen und ihre Gelübde erfüllen und um das Altehrwürdige Haus wandeln.“ (Al-Hadsch, 25-29)

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Die Hadsch ist einzigartig. Es gibt nichts, das ihr vergleichbar w?re. Sie ist das einzig wahre global-soziale Verhaltensmuster der Menschheit. Von unserer notwendigerweise beschr?nkten, erdgebundenen Perspektive ist es nur zu leicht, den universalen Charakter dieser gro?artigen Institution aus den Augen zu verlieren und zu vergessen, was für eine wahrhaft herrliche Sache die Hadsch ist.

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Ein weiterer Aspekt, den wir nur zu leicht vergessen, ist der alte Charakter der Hadsch. Dazu z?hlt die Tatsache, dass die Muslime durch ihre Teilnahme an der Pilgerfahrt eine Tradition fortsetzen, die es seit Anbruch der Menschheit gibt. Es ist mindestens 6.000 Jahre her, seit der Prophet Ibrahim die Riten der Hadsch begründet hatte. Wenn die Muslime sich auf diese schwere Reise machen, dann haben sie Anteil an einer Serie von Ritualen, die untrennbarer Bestandteil der menschlichen Existenz schon vor Beginn der aufgezeichneten Geschichte sind.

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Die Hadsch ist der Beleg für die Wirklichkeit, wonach im Islam alle Wege zum Hause Allahs führen - an dem Nationalit?t, Rasse und die unterschiedlichen Lehrmeinungen hinfort gefegt werden. Wo immer die Reisenden herkommen, und was immer ihr sozialer Status sein mag, sie werden von einer einzigen Sache an einen einzigen Punkt angezogen - das Verlangen, Allah an Seinem Hause anzubeten und die Riten der Hadsch zu vollziehen. Der Pilgernde wird zu einem von vielen Elementen für den Schmelztiegel von Mekka, wo die gro?e Vereinigung der muslimischen Gemeinschaft ihren Ort findet. Beinahe niemand kommt unver?ndert von der Hadsch zurück. Bei einigen heimkehrenden Pilgerreisenden war der Wechsel nur oberfl?chlich und sie sind - nach einer kurzen Zeit - die gleichen Menschen, die sie vorher waren. Andere jedoch kommen vollkommen ver?ndert zurück. Ihr Leben erh?lt eine neue und bedeutungsvollere Qualit?t. Sie sind diejenigen, über welche der Prophet sagte, dass sie wie neugeboren seien. Für sie hat die Reise zum Hause Allahs wirklich die Funktion eines Neuanfangs in ihrem Leben. Es ist nicht ausreichend, nur passiv an den Ritualen der Hadsch Anteil zu haben und sich von der Masse wie ein Stück Treibholz mitrei?en zu lassen. Wir müssen etwas von uns selbst mitbringen; und dieses ?Etwas“ ist Taqwa, das furchtsame Bewusstsein von Allah. Die Rituale sind nicht magisch, das hei?t, sie haben keinen automatischen Nutzen für den, der sie durchl?uft. Der Nutzen, den die Pilger aus ihrer Hadsch ziehen, steht in direktem Verh?ltnis zur Menge ihrer Taqwa, die sie einbringen.

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Wie jede unserer Handlungen der Anbetung haben die Akte der Hadsch eine korrespondierende innere Wirklichkeit, ohne die sie nicht als erfüllt gelten kann. Die notwendige innere Dimension der Handlung des Ihrams [der Beginn der Riten der Hadsch; auch das Anlegen der Pilgerkleidung am Miqat] nimmt die Form der Absicht ein, von der die Gültigkeit der Pilgerfahrt einer Person abh?ngig ist. Diese Absicht, um nur ein Beispiel zu nennen, muss auf alle Riten projiziert werden, sodass die Hadsch in G?nze von ihr inspiriert ist.

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Es hei?t, dass die Bittgebete, die am Hause Allahs gesprochen werden, beantwortet werden. Jeder, der die Masdschid Al-Haram besucht, sollte w?hrend seines Besuchs diese Gelegenheit nutzen, Allahs Hilfe und Segen zu erflehen; und nicht nur für sich selbst, sondern für alle, die zurückgelassen wurden.

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Am Ende k?nnen alle Hinweise nur ein oder zwei Türen für ein tieferes Verst?ndnis der Hadsch ?ffnen. Es ist nur die direkte Erfahrung der Rituale der Hadsch, welche die jeweils eigene Pilgerfahrt ausmachen. Die eigene Hadsch wird immer anders sein als die eines anderen, selbst wenn man mit einer Person die gesamte Zeit der Reise verbringt.

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?O ihr, die ihr glaubt, verneigt euch und werft euch in Anbetung nieder und verehrt euren Herrn und tut das Gute, auf dass ihr Erfolg haben m?get. Und eifert in Allahs Sache, wie dafür geeifert werden soll. Er hat euch erw?hlt und hat euch nichts auferlegt, was euch in der Religion bedrücken k?nnte, der Religion eures Vaters Abraham. Er (Allah) ist es, Der euch vordem schon Muslime nannte und (nun) in diesem (Buch), damit der Gesandte Zeuge über euch sei und damit ihr Zeugen über die Menschen sein m?get. Also verrichtet das Gebet und entrichtet die Zakat und haltet an Allah fest. Er ist euer Beschützer, ein vortrefflicher Beschützer und ein vortrefflicher Helfer!“ (Al-Hadsch, 77-78)

Quelle: islamische-zeitung

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